Ausstellung: 19. November 2022 (Vernissage) bis 14. Jänner 2023


Urs Albrecht (CH)

 

Kurzbiografie

 

Urs Albrecht geboren in Mexico City und aufgewachsen in der Region Zürich ist seit über 30 Jahren als Wissenschaftler und Fotograf tätig. Seine Forschungsaufenthalte führten ihn nach Houston, Texas, USA und Hannover, Deutschland wo er bahnbrechende Entdeckungen auf dem Gebiet der Chronobiologie machte.

 

Parallel dazu hat ihn die Fotografie immer begleitet; nicht nur zur Dokumentation seiner wissenschaftlichen Arbeit und der damit verbunden Reisen, sondern auch zur neugierigen Erkundung der Natur und der Menschen in ihrer Umgebung.

Werkbeschrieb:

 

Die ausgestellten Arbeiten haben das "Nichtfassbare" als Thema. Der Betrachter, die Betrachterin wird auf eine Wanderung zwischen Schärfe und Unschärfe geschickt, in der sich Wunschvorstellungen und Realität treffen und so zur Reflexion anregen.

 

Thema: Die Welt neu sehen – die neuen Welt sehen

Künstler: Urs Albrecht

Material: Leinwand auf 4 cm Holzrahmen

Print: Ink-jet Druckverfahren auf Leinwand 375 g/m2

Dimensionen: 70 x 100 cm



Nicole Diener (DE)

 

Nicole Diener

Jahrgang 1972 – mein Credo „Emotionen durch Kunst zu wecken“.


Ich lebe auf der Schwäbischen Alb und am Bodensee, wo ich mir aus dem wunderschönen Umfeld in der Natur, spannende Inspirationen für meine Bilder hole. Meine Leidenschaft gehört schon immer der Kunst und der Malerei.

 

Seit meiner frühen Kindheit arbeite ich kreativ und mit der Geburt meines Sohnes wurde das Hobby dann zum Beruf. Ich konnte in den letzten 25 Jahren bereits an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilnehmen. Als Dozentin unterrichte ich mit Freude an 2 verschiedenen Schulen.

In meinen Bildern setze ich mich sehr gerne mit unterschiedlichsten Materialien auseinander, was immer wieder einen großen Reiz für mich darstellt und wodurch meine Werke eine unverwechselbare Handschrift bekommen. Strukturschichten übereinander zu lagern, dann teilweise wieder abzutragen, um sie danach mit Farblasuren wieder zu verdichten, ist pure Lebensfreude.

 

Es erfordert Mut bekannte Pfade zu verlassen, um neue Wege gehen zu können, aber nur so gelingen neue Impulse. Sehr gerne tauche ich meine Gedanken und Pinsel in die Welt der unbunten Farben ein, habe jedoch durch viele Weiterbildungen bei namhaften Dozenten in den letzten Jahren, auch einen spannenden kreativen Zugang zu der Farbigkeit geschaffen.  Selbst beschreibe ich mich als Autodidakt.

Ich kann und will meinen Stil nicht kategorisieren lassen. Der Entstehungsprozess eines Werkes ist eine spannende und geheimnisvolle Entdeckungsreise und oft weiß man auch nicht, wo und mit welchen Überraschungen sie endet.


Andreas Ender (AT)

Selbstportrait - 2022

 

Andreas Ender zeigt ein Konzept das er schon länger gedanklich mit sich rum trägt. Eine Selbstportrait Serie von jeder/m Besucher/in das sich dem aktuellen Gemütszustand anpasst. Nehmt euch wahr, erkenne dich und dein Potential in dieser außergewöhnlichen, ständig sich verändernden Serie!

 

Macht an dieser Ausstellung ein Selfie und postet es auf Instagram mit dem Hashtag: | #selfiet69 | #galleryt69 | #art6845 | #emsart | #t69 |

Die signierten Spiegel kosten zwischen 144,00€ und 405,00€. Unikat Edition of 1. Ihr wollt einen eigenen Spiegel singnieren lassen der dann auch in diesem Konzept aufgenommen wird? Diese Signatur kostet euch 69,00€ - im Radius von 20km wird keine Anfahrtspauschale berechnet falls euer Spiegel fix installiert ist und ihr mit dem ausgesuchten Spiegel nicht ins Atelier oder in die Galerie kommen könnt.


otherONES - 2007

otherONES zeigt eine andere, damals noch unbekannte Seite von Andreas Ender. Plakativ verspielte Natur- und Makroaufnahmen, hochwertig auf Leinwand oder Aludibond gedruckt.


Neben der Vielfalt der erotischen Kunst die ihn bekannt machte und prägte, beschäftigt sich Andreas Ender seit 2002 mit dem Thema „malen mit der Kamera“. Absichtlich unscharfe Fotos machen, auf Farbakzente setzen, Fotos unterschiedlicher Art aufeinander abstimmen und in Einklang bringen durch Reduktion auf das Wesentliche.

 

Bildkompositionen die miteinander harmonieren und jeweils individuell zusammengestellt werden können, jedoch jedes Einzelne auch für sich Ausdruck verleiht.


SPURENSUCHE 2016 - 2019

nach dem Eintritt von Österreich in die europäische Union wurden die Fahrbahnmarkierungen von ursprünglich gelb auf weiß umgestellt. Ich begab mich auf die Spurensuche dieses hinterbliebenen Teils der Geschichte und wurde in der nahen Umgebung fündig. Nach dem grafischen Aspekt, vergab ich auch je Bild verschiedene Titel die wiederum die Fantasie der Betrachter anregen sollen. Im Alltag unsichtbare Dinge sichtbar machen, ist in meiner Konzeptkunst mittlerweile gang und gäbe.

 

Verschiedene Formate, Bildträger (Hahnemühle Büttenpapier, Aludiobond oder Leinwand) und limitierte Auflagen erhältlich - Richtpreis auf Anfrage: zwischen 55,00€ bis 2.584,00€.

 

Link zur kompletten Serie findet ihr HIER

 


Andrée Helen Soller-Frager (AT)

Über mich

 

Als ich ungefähr achtzehn Jahre alt war, hatte ich beim Yoga diese Vision eines Baumes der prall gefüllt ist mit Tieren und Pflanzen. Sogleich setzte ich mich daran diese Vision auf Papier zu bringen. Was als ein Hobby anfing hat sich nun in den vergangenen dreißig Jahren zu meiner größten Passion entwickelt. Mittlerweile sitze ich seit zehn Jahren jeden Tag mehrere Stunden in meinem Atelier und gehe dieser inneren Bestimmung nach.

 

Mit der Zeit verfeinerte ich meine Technik und die Pinsel mit denen ich arbeite wurden immer zarter. Trotz meinem leicht chaotischen Wesen, bin ich bei meiner Kunst eine kleine Perfektionistin und bringe viel Ausdauer und Konzentration auf um die ganzen filigranen Details zu schaffen.

 

Am Ende eines Werkes, auch wenn es mir gefällt, bin ich immer voller Demut, denn der Vollkommenheit und Perfektion der Schöpfung kann ich in meinen Augen nicht gerecht werden.

 

Aus der Ferne betrachtet, liegt die Wirkung meiner Bilder in der Farbenvielfalt. Wenn man sie aber, im Gegensatz dazu, aus der Nähe betrachtet wirken sie durch die unzähligen Details. Sozusagen sind es unzählige Bilder in einem Bild.

 

An einem großen Bild arbeite ich viele Wochen. Ein Bild begleitet mich auch wenn ich nicht male durch Tag und Nacht. Zum Beispiel, stelle ich es in der Nacht immer neben mein Bett oder auch in die Küche wenn ich am Kochen bin, und betrachte es, so ist der kreativer Prozess in einer fortlaufenden Entwicklung.

Andrée begleitet uns bereits seit einem Jahr mit ihren tollen Werken. Sie zeigte uns bereits ihre Unterwasserwelten, Mosaike, Baumwelten und einen kleinen Ausschnitte ihrer Amour Serie. Wer das eine oder andere nicht gesehen hat, findet auf ihrer Homepage das ganze Spektrum von ihr wieder. Passend zur Jahreszeit, findet ihr auf allen drei Ebenen verteilt ihre Vielfalt um das Thema Weihnachten.

WEIHNACHTEN
Morgen Kinder wird’s was geben…
Ein weiteres Thema, welches ich mit meiner Malerei behandle ist die Weihnachtszeit. Kerzenschimmer, der Duft von Keksen in der Luft, viele kleine süße Figuren berühren mein Herz. Das Klischee lebt aber es hat Gefühl.


Spiritualität hilft mir mein Gleichgewicht im Leben zu halten und gibt mir wieder Boden unter den Füßen. Die Botschaft der Liebe, welche das Zentrum der christlichen Weihnachtsbotschaft ist geht mir nahe.


Anita Greber (AT)

 

Anita Greber


Geboren und wohnhaft im schönen Bregenzerwald. Freigeistig, sensitiv und designverliebt.


Sie arbeitet für den bekannten Designer und Künstler Marco Spitzar in Dornbirn.

 

Homepage: www.anitagreber.com

Als diplomierte VegetoDynamikerin weiß die Künstlerin um die unerschöpfliche Kraft der Energie und ist überzeugt, dass alles menschliche und irdische mit dem Kosmos verbunden ist. Sie verbindet Design, Berührung und Kunst. Oberflächlichkeit ist ihr fremd. Sie liebt es einzutauchen in die verschiedenen Welten, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erleben.

 

Anita Greber lässt bewusst Freiraum für die eigene Interpretation ihrer Werke. Ohne Vorgaben, grenzenlos und unbekümmert lädt sie dazu ein, in das Kunstwerk selbst einzutauchen. Seit 2019 malt sie abstrakte und kraftvolle Acrylbilder. Sie verleiht ihren Werken mit etwas Kohle, Asche und Sand eine außergewöhnliche Struktur und Plastizität.


Valeria Flavia Gubitosi (AT)

Valeria ist aufgewachsen in Dornbirn und studiert derzeit in Wien.

 

Main Massage zu ihren sechs ausgestellten Collagen: Sie sind über einen Zeitraum von zirka 2 Jahren entstanden. Ihre Werke hat sie begonnen in der Psychiatrie zu gestalten. Die Weltreise ihrer Bilder sind Herzensorte die sie gerne besucht. Wien als ihre Wahlheimat durch das Studium, Paris die Stadt der Liebe, ein russisches Märchen das sie einem Elternteil widmet, Italien und der Karneval als Symbol für ihre italienischen Wurzeln und eine Collage die ganz dem Thema MANN gewidmet ist.

 

Die unterschiedlichen Thematiken die sie hier zeigt, symbolisieren ihren Charakter. Mit dem Arbeitsprozess der dahinter steht, schafft Valeria Ordnung mit dem Chaos in ihrem Kopf. Sie versuchte dadurch den Mikro Makro Kosmos in sechs Themen zu teilen und in Einklang zu bringen.

Es ist ein meditatives, beruhigendes Schaffen, da man mit mehreren Ebenen arbeitet. Das Material das sie verwendet ist aus dem Altpapier und wurde nicht extra für die Collagen gekauft. Ihr Kunstbegriff sagt, dass man auch aus dem Nichts etwas erschaffen kann. Idee, ausschneiden, schöner ausschneiden, anordnen, wieder anordnen, verwerfen, aufräumen, Existenzkriese, wieder anfangen, weiter machen und nach einem Jahr etwas Glitzer darauf – das ist auch wichtig in ihrem Leben – GLITZER!


betty heART (CH)

 

 

Selbstbeschrieb / Selbstportrait

 

Sie nennt sich Betty heART und ihre Bilder treffen mitten ins Herz.

 

Es gibt keine Schutzzone zwischen Objekt und Objektiv. Deshalb sind ihre Bilder so ehrlich und schonungslos, voller poetischer Untertöne

 

In ihren Szenarien verwischen sich die Grenzen zwischen Realität, Erinnerung und Imagination.

 

Es sind Wanderungen zwischen analogen und digitalen Welten, zwischen Wahnsinn und Genie, zwischen Realität und Spiritualität.

 

Sie tauscht die Fiktion der Aussenwelt gegen Autobiografisches aus.

 

Text und Photo: Alberto Venzago

Projektbeschrieb:

Give up the ghost

 

I keep going to the river to pray.

'Cause I need something that can wash out the pain.

And at most I’m sleeping all these demons away.

But your ghost, the ghost of you it keeps me away.


Daniela Kneer-Heinz (CH)

Daniela Kneer-Heinz

Geboren 1966 in Singen in Baden-Württemberg 1980-1984 Grundausbildung Malerei unter Ella Gottlieb. 1986-1990 Studium Malerei und Kommunikationsdesign an der FKS Ravensburg unter Erwin Niederer und Lutz Krause. 1990-2000 als Kommunikations-Designer in Werbeagenturen in Konstanz und Ulm tätig.


Drei wichtige Projekte der letzten zwei Jahren in der Region 3. Oktober 2021 Teilnahme an der «Kunst Sarganserland-Walensee VII. Ein Wettbewerb unter Kunstschaffenden der Region, organisiert vom Museum Bickel und der Kulturkommission der Talgemeinschaft Sarganserland-Walensee. Die Jury bestand aus Mirko P. Slongo der Kulturkommision Sarganserland, Melanie Ohnemus, Direktorin Kunsthaus Glarus, Uta Kentner, Kultur-Redaktorin, Schweizer Fernsehen SRF, Fritz Schoch, Präsident von Kultur Schänis und Guido Baumgartner, Kurator Museum Bickel.

 

 

 

Als ausgewählte Kunstschaffende konnte ich meine Werkserie meiner Prints: «Artjournaling im Lockdown» mit 10 weiteren Künstler im Museum Bickel ausstellen. Im Sommer 2020 zeigte ich eine Serigraphie «Einflussreiche Frauen der Jahrhunderte bis in die Neuzeit, die die Region wesentlich mit ihrem Wirken und Schaffen beeinflusst und geprägt haben». Sie entstand zum fünfzig-jährigen Frauenstimmrecht in der Schweiz.


Zur gleichen Zeit entstand eine intensive Zusammenarbeit mit dem Werdenberger Jahrbuch, das 2022 ebenfalls das Thema «Frauen in Werdenberg» thematisierte. Das Werdenberger Jahrbuch skizzierte meine Arbeit in einem achtseitigen Beitrag, in Form eines Interviews über mein Kunstschaffen, über Heimat und Wahlheimat. Cover und Innenseiten des Jahrbuches zeigen einen Ausschnitt des Portraits von Emma Dürr. Ihr Portrait entstand in Zusammenarbeit mit der Redaktion und dem historischen Verein Werdenberg.


Vom 5. März bis 2. April 2022 zeigte ich in der Galerie L33 in der Einzelausstellung mit dem Titel «condenced at the moment» ein umfangreiches Werk meiner Arbeiten. Die Ausstellung umfasste circa 60 Arbeiten, die sich aus Wachsobjekten, Artjournal-Prints, Prints, Fotografien, Collagearbeiten und Malerei, zusammenfügte. Es entstand ein Film, der auf Instagram und Facebook und der Website der Galerie L33 geschaltet ist.

 


Meine Schwerpunkte sind das «Artjournaling», «Wachsobjekte»,» Mixed-Media im analogdigitalem Bereich», »Multimedia», «Malerei», «Prints», «Installationen». Ich verbinde Figurative Kunst mit Abstrakter und suche nach sichtbaren Worten. Meine Arbeit ist ein visueller Akt des Denkens. Ein sensibler Prozess, in dem ich verschiedene Medien und Materialien miteinander verbinde. Ein Teil meiner Arbeiten sind raumübergreifend.


Wie das Projekt «Artjournaling», das im Lockdown entstanden ist, in dem Zeitraum, in dem kein gesellschafts-kulturelles Leben stattfinden konnte, erschuf ich mit Künstlerinnen (Kunstschaffenden aus Malerei, Musik sowie Autoren) aus dem Ausland verschiedene Kunstkooperationen und Collagekollektive. Wir verbanden uns über digitale Netzwerke und holten die Kunst direkt analog zu mir ins Atelier. Mittelpunkt meiner Arbeit steht der Mensch. Der Mensch in Bezug zur Gesellschaft, zur Natur
und zu sich selbst. Ich sehe mich als Kunstschaffende, als Seismografen, der Beben visuell sichtbar macht und stelle dabei Fragen zurzeit, die ich in meinen Werken ausdrücke.

 

 

 

Figurative Malerei
Es sind Frauenbilder wie Legenden, Schönheiten, verblasst im kollektiven Gedächtnis, die den Raum der Leinwand zur Verfestigung und Sichtbarmachung meiner Gedankenarbeit füllen. In meinen Arbeiten treffen verschiedene gestalterische Aussagen aufeinander, die sich zu einem Spannungsfeld aneinanderlegen.


Gegenständliche Motive konkurrieren mit Abstraktionen. Ausfahrende Gestik mit strengem Formalismus. Anstelle geschlossener Oberfläche treten dynamische Frakturen. Sozusagen ein gesteuerter Zufall. Ein Geflecht aus verschiedenen Intentionen, in dem der figurative Gestaltungsanteil auf Struktur, monotone und räumliche Flächen stösst. Ich integriere Prints und Texte, um das Spannungsfeld zu erhöhen.


Es entsteht ein Prozess des Entstehens, des Zerwürfnisses, der Planung und des Neuanfangs. Ein Sehen, Entscheiden und Machen.

 


Brigitte Jochum (AT)

"Augen haben und Betrachten ist nicht dasselbe!" Diese Aussage des Hl. Augustinus beschreibt die exorbitante, farbbetonte Ausdruckinterpretationen der Kunst von Brigitte Jochum treffend.
Die Künstlerin stellt uns als Betrachter immer wieder vor Herausforderungen, ohne die wir aber die enorme Farbigkeit der Arbeiten nicht verinnerlichen können. Diese extreme Farbvielfalt ist beeindruckend und ist in nahezu allen Kompositionen als fast überbordende Dynamik zu interpretieren - in der Betrachtung und im Erleben absolut stimmig!

ARTwork: Brigitte Jochum (AT) | SELECTed . 07 - Titel: Luca | Mixed Media auf Leinwand, 80x120cm - Preis: 1.700,00€
ARTwork: Brigitte Jochum (AT) | SELECTed . 07 - Titel: Luca | Mixed Media auf Leinwand, 80x120cm - Preis: 1.700,00€

Das war zu Anfang der künstlerischen Karriere Brigitte Jochums jedoch noch nicht so - bei Weitem nicht! Sie begann schon in der Kindheit mit Zeichnungen, wurde allerdings nicht gefördert oder bestärkt - eher entmutigt. Erst 2002 brach sich ihr Talent Bahn und sie widmete sich intensiv derAcryl- und Ölmalerei, Sie erkannte ihre Begabung zur gekonnten Motiv- und Farbwahl und erarbeite sich über die Jahre eine ausgesprochene Fertigkeit für das Ausdrücken von Harmonie im Bildaufbau und zur Bildgestaltung. Zahlreiche Kurse bei namhaften Dozenten brachten sie auf das Niveau, das sie heute besitzt und ihr Können erlaubt ihr auch neben des Einsatzes der genannten Farben, auch die Verwendung diverser anderer Materialien, vom Marmormehl bis hin zu Markern, Sprays, Ölstiften und Tusche.

Die sprachbegabte, belesene aber auch selbstkritische Künstlerin erarbeitet gerne realistische Portraits von Mensch und Tier. Sie versucht dabei in ihrer meist expressiven Ausdrucksweise bedeutsame Empfindungen aus der inneren Intention extrovertiert nach außen zu befördern - so entstehen ihre Bilder! Ihre unendlich vielen Inspirationen sind die Kraftquellen ihrer künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten. Diese sind auch die Basis für den Malprozess, in dem sie Schicht für Schicht zu erspüren, zu erarbeiten versucht und das Entstandene mit ihren inneren Vorstellungen abgleicht, aber auch mal wieder verwirft und immer wieder erneut entwickelt.


Sie weiß, jede Schicht im Malvorgang ist wichtig! Selbst wenn sie verborgen bleibt, jede Schicht, jeder Farbklecks, jeder Strich ist und bleibt ein wichtiger Teil des Bildes, verstärkt die Ausdruckskraft, vermittelt Tiefgründiges und fordert die Betrachter auf, sich auf das Bild einzulassen. Deutlich wird dies insbesondere bei ihren Aquaacryl-Arbeiten und bei ihren abstrakten Sujets.

ARTwork: Brigitte Jochum (AT) | SELECTed . 07 - Titel: Partygirl in Magenta | Acrayl auf Leinwand, 80x100cm - Preis: 1.600,00€
ARTwork: Brigitte Jochum (AT) | SELECTed . 07 - Titel: Partygirl in Magenta | Acrayl auf Leinwand, 80x100cm - Preis: 1.600,00€

Brigitte Jochum nutzt eben die Farben teils als ordnende Struktur, teils expressiv anmutend, in ihren Portraits als Kompositionsinstrument, in anderen Arbeiten oft als lasierende, losgelöste, meist nur angedeutete Gestaltungsebenen, um in ihren abstrakten Arbeiten die Farbkomposition als herausragende Regieanweisung für den Betrachter zu positionieren. Ihre Fähigkeit, ihr Talent zur Mischung von abstrakten Farben und Formideen in realistische Bildportraits kommen ihr im Malvorgang sehr entgegen. Wir finden immer wieder erstaunliche Changierungen die nicht jeder Künstler so gekonnt sicher platzieren würde und dann wiederum Farbkontraste, die in fast allen ihrer Bilder eben diese extreme Tiefenwirkung und Bildhaftigkeit erzeugen.


Es gibt nicht sehr viele Künstlerinnen, die ihre subjektive innere Welt Form auf die Leinwand bringen. ,,Sie malt sich die Welt, so wie sie ihr solchen Charakterisierung stimmt sie - glaube ich - vorbehaltlos zu.

 

Text: Günter Weiler, GALERIA 14


Stefan Kresser (AT)

 

Stefan Kresser

 

Bildhauer Stein- und Holzskulpturen


Ich suche den Stein, der mich „anspricht“. Oder anders ausgedrückt: der Stein findet mich. Spricht mich an. Aufgrund seines Aufbaus und seiner Struktur lasse ich mich inspirieren, sehe welche Form sich in diesem „Steinbrocken“ verbirgt und arbeite sie dann an die Oberfläche.

ARTwork: Stefan Kresser (AT) | SELECTed . 07 - Titel: Faces all round view scaled, Kalkstein aus der Türkei - 75cm hoch
ARTwork: Stefan Kresser (AT) | SELECTed . 07 - Titel: Faces all round view scaled, Kalkstein aus der Türkei - 75cm hoch

Ob Stein oder Holz - es ist ein Prozess des ständigen inneren Dialogs mit dem Material und seinen Eigenheiten. Der Versuch, die in der Form und Struktur des Materials verborgene Botschaft zu entschlüsseln. Mein Ziel ist es stets, den Betrachter zu berühren und zu erschließen, was uns Menschen im Innersten bewegt.


Andrea Pichler (AT)

 

Im Jahr 2000 entdeckte ich meine Begeisterung für die Malerei. Während eines halbjährigen USA-Aufenthaltes in Santa Fe, New Mexico erhielt ich von lokalen Künstlern der Stadt die ersten malerischen Basics beigebracht.


Zudem besuchte ich einen Kunstlehrgang im Santa Fe Art College. Wieder in der Heimat angelangt, absolvierte ich mehrere Kurse bei Künstler:innen in Österreich und erlernte dort verschiedene Techniken.

 

Freude an Farben und Lust etwas Neues zu entdecken sind entscheidend fürmich. Gerade die gemalte Bildersprache vermag uns zeitlos zu faszinieren, besonders, wenn sie das geistige Auge unserer Fantasie beflügelt.

Malerei bzw. Kunst- heißt es – beginne dort, wo Worte nicht mehr reichen, denn wo sich Gedanken und Ideen sinnbildlich verkleiden, spricht jede Ausdrucksform der Kunst mit unendlich vielen Zeichen. Die abstrakte Acrylmalerei zählt inzwischen zu meiner liebsten Ausdrucksform. Malen ist für mich Meditation. Mein Ziel ist es positive Energie in die Bilder einfließen zu lassen. Ich folge beim Gestalten meiner Intuition und treffe die bildnerischen Entscheidungen aus dem Herzen.

 

Die Werke dürfen zum Innehalten und Diskutieren einladen und es wäre schön, wenn meine Freude an der Malerei für den Betrachter bzw. die Betrachterin spürbar werden. Inzwischen konnte ich meine Bilder in Santa Fe, ebenso wie in diversen Ausstellungsräumen in Österreich zeigen. Natürlich finden Sie diese auch in Wohn- und Büroräumen.


Elfi Raith (AT)

 

Elfi Raith
Mixed Media Artist


„Meine Träume und Ideen sind die Farben für meine Werke. Sie machen mein Leben bunt, vielseitig und aufregend.“


Charakteristisch kommen bei meinen Bildern immer Tiere, Zahlen und Lebensweisheiten vor, untermalt durch starke, intensive Farben. Bei genauerer Betrachtung findet man viele kleine Bilder im Gesamtwerk, die einladen zu verweilen und zu genießen.

Da Mixed Media Art als die vermutlich kreativste Art aller Kunstformen gilt, verwende ich diese Technik bereits seit 15 Jahren. Bevorzugt kommen Papier, Acrylfarben, Acrylsprays, Kohle sowie Ölfarben zum Einsatz. Durch die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Materialien kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen.


„Jedes meiner Werke ist ein Unikat und erzählt für sich eine Geschichte und lädt beim Betrachten dazu ein, mit offenen Augen zu träumen.“

Werkbeschrieb: Love & Peace


Mein Bild zum Thema Frieden. Gemalt in den Farben blau und gelb. Viele, viele, kleine und große Friedenszeichen, Friedenstauben – ein Elefant in einem Boot, der Leuchtturm als Symbol für Sicherheit und Orientierung und viele kleine Flügel für Freiheit und Unabhängigkeit. All dies und noch viel mehr sind in diesem Werk untergebracht. Gemalt mit viel Zuversicht und Hoffnung.


Michelle Steiner (AT)

 

 

Michelle Steiner

 

creative management

the gallery STEINER

 

VIENNA / ZURICH / DORNBIRN / LONDON / MARBELLA / NEW YORK CITY / MIAMI / LOS ANGELES / HONG KONG / SHANGHAI

 

 

Da ich iranische Wurzeln habe, verfolge ich die Situation der Frauen im Iran und möchte der gesetzlichen und gesellschaftlichen Diskriminierung der iranischen Frauen, ein Statement setzen.

 

Mit kräftigen Farben und Liebe zur Abstraktion, stehen meine Bilder für Frauenpower und die weibliche Freiheit.

 

Ihre Bilder sind alle Acryl auf Leinwand.

 

. Woman Power         100 x 100 cm

. Colors of Freedom   120 x 150 cm

. Female Freedom     100 x 100 cm


Manuel Summer (AT) - y.A A . 07

young.ART Award Winner - SELECTed . 07

 

Mein Name ist Manuel Summer, ich bin 20 Jahre alt, wohne in Klaus und studiere InterMedia an der Fachhochschule Vorarlberg.

 

Ich habe schon immer gerne gezeichnet und gemalt, doch der Impuls zum Besserwerden und mich selbst pushen kam erst mit Beginn des Zeichenunterrichts in der Oberstufe. Es war kein klassischer Unterricht, in dem wir Techniken lernen oder Studien zeichnen übten.

 

Wir bekamen einen kurzen kunsthistorischen Input, und dann wurde losgezeichnet. Unserer Kreativität wurde nichts in den Weg gestellt, wodurch ich nach wenigen Motiven schon angefangen habe realistische Bilder zu zeichnen, und schon bald auf Portraits gestoßen bin.

 

Seitdem zeichne und male ich realistische, surrealistische oder expressionistische Gesichter und verwende eine Vielzahl von Materialien. Von klassischer Bleistiftzeichnung, über Acryl und Öl, bis hin zu digitalen Zeichentabletts schaffe ich Kunst mit dem, was mir gerade unter die Finger kommt.

 



Susanne Walser (AT)

 

Mein Name ist Susanne Walser, ich wohne im reizvollen kleinen Ort Hohenweiler, im Bundesland Vorarlberg / Österreich.


Schon als junge Frau fand ich Gefallen an der Malerei. Ich fühle mich sehr naturverbunden und habe eine große Achtung vor allen Geschöpfen auf dieser Erde.

 

Es inspirieren mich meine Gedanken und Erlebnisse. Mal ist es der Zeitgeist mit dem Faktor Mensch.

 

Mal, wenn ich mit meinem Mann oder meinem Sohn im Flugzeug unterwegs bin, erstaunt mich jedes Mal aufs Neue das Zusammenspiel von Technik und Natur.

 

In meinen Bildern fließen die meist kräftigen Farben scheinbar willkürlich und stoßen dennoch an Grenzen. Die Farben bewegen sich durch Pouringtechnik völlig frei. Dann aber entsteht durch Abgrenzung wieder Formtreue. Ich habe mehrere Lehrgänge für Aquarell- und Ölmalerei besucht. Im Internet stieß ich dann auf die Acrylmalerei. Ich war sofort von den vielfältigen Möglichkeiten fasziniert.

 


Daniel Knopfhart (AT)

Er wechselt nun für einen weiteren Zyklus in den young.ART ARTspace. Ein paar seiner Werke sind von dem jungen Künstler in der Kaiser-Franz-Josef-Strasse 44 in Hohenems bis zum 14. Jänner 2023 ausgestellt:

 

 

 

Mein Name ist Daniel Knopfhart und ich wurde 1998 in Niederösterreich geboren.

 

Mein jetziger Wohnort ist Rabenstein an der Pielach. Meine Art zu malen habe ich mir selber beigebracht und dabei nie einen Kurs oder eine Schule besucht.

 

 

 

Zur Kunst kam ich durch Depression, Selbstzweifel und Suizidversuche / Gedanken. In der Aktionsabstraktion verarbeite ich meine Gefühle und spreche dabei offen über meine psychischen Erkrankungen sowie über den Drogenkonsum und den Missbrauch von Medikamenten.

 

 

 

Die meisten meiner Werke entstehen aus Emotion und Leidenschaft aber auch aus meiner Trauer und dem Gedanken was wir mit diesem Planeten und dem Leben / der Natur darauf machen. Geschaffen werden die meisten Werke mit Acryl aber auch mit Öl. Nach längerer Ausstellungspause durch private Rückschläge und Corona freue ich mich meine Werke das erste Mal in Vorarlberg zeigen zu dürfen. 



FSP.clothing (FL)

STRICTLY LIMITED EXHIBITION EDITION of 69 - yA-A 02/04

 

diese Zusammenarbeit mit FSP.clothing, Florentina Ender und der Galerie entstand ganz spontan. Florentina gewann den young.ART Award 02 und stellte aus ihrem Archiv drei Motive dem jungen Designer Team zur Verfügung die sie auf verschiedenen Textilien umsetzten.

 

Diesen Druck gibt es als limitierte Auflage von 69 Stück zum Preis von 69,00€. Entweder auf einem schwarzen oder weißen T-Shirt, inklusive, oder eurem zur Verfügung gestellten Kleidungsstück.



Andreas Ender (AT)

nicht vermietete Flächen im ARTspace der Galerie werden mit eigenen Werken von Galerist und Künstler Andreas Ender befüllt. Die Gestaltung des Wartebereichs der Gemeinschaftsordination Dr. Hechenberger / Dr. Barta die sich im Gebäude der gallery-T-69 befindet, wurde in Auftrag gegeben und bereits produziert. Die auf 3 Stück limitierte Leinwand Edition im Format 80x120x4cm hängt seit 12. Juli.